Category Archives: Kunstpädagogik

The Art Educator’s Talk

Bildschirmfoto 2016-08-05 um 21.10.04The Art Educator’s Talk ist ein dreisprachiges Interviewprojekt mit KunstvermittlerInnen, KunstlehrerInnen, KuratorInnen. Ziel ist es, verschiedensten Konzeptionen von Kunstvermittlung ein Forum zu geben. What does s/he say?
In dieser Ausgabe: Maria Acaso (Madrid), die in Spanien und Lateinamerika schon seit einiger Zeit für eine “rEDUvolution” argumentiert, Kathrin Sohn (Berlin), arbeitende Kunstlehrerin und Künstlerin, Helena Björk (Helsinki), die derzeit als Kuratorin und Kunstlehrerin in der SekI & Sek II arbeitet, Daniel Neugebauer (Eindhoven), Leiter der Abteilung für Marketing, Vermitan der Galerie für Zeitgenössische Kunst (GfZK), Wiebke Trunk (Oldenburg), Künstlerin und Kunstvermittlerin, Britta Petersen (Bremen), Kunstvermittlerin und Kunstwissenschaftlerin (Universität Bremen). http://arteducatorstalk.net; Konzept & Redaktion: Gila Kolb & Cynthia Krell; blogwork: Wolfgang Jung

#Neues zum Einhorn

Einhorn, Nashorn

Einhorn, Nashorn

Im Falle das Rhinozeros Dürers Thema im Kunstunterricht ist und eine Aktualisierung bzw. ein Bezug zur Lebenswelt von Schüler_innen hergestellt werden soll: Plinius der Ältere und Marco Polo beschrieben ein Tier, das stark dem Nashorn ähnelt und bezeichneten es als Einhorn.
“Auf Klein-Java leben viele wilde Elefanten und Einhörner, die kaum kleiner als Elefanten sind. Ihr Fell gleicht jenem der Büffel, und Füße haben sie wie Elefanten. Mitten aus der Stirn wächst das dicke schwarze Horn. […] Das Einhorn hat einen Kopf wie ein wilder Eber und neigt ihn unverwandt bodenwärts. Mit Vorliebe hält es sich im Morast und im Schlamm auf. Zum Ansehen ist es ausgesprochen hässlich.” (ganzes Zitat hier) Der Beschreibung nach klingt das mehr wie ein Nashorn, finde ich. Dann aber stellt sich die Frage, wie es von diesem “Einhorn” zum heute eher mit einem Pferd ähnlichen Einhorn kommt?
Continue reading

What’s Next? Art Education @UDK Berlin: Ein Abend rund um ein Buch

10996378_1597277980530080_6449300925903992763_nIMG_554211899762_10205789372747619_6636455380878788721_nIMG_3744

 

 

 

5. November, ab 17:30 @Universität der Künste 2015 Hardenbergstr. 33, Raum 102, 10623 Berlin
Programm
:
17:30 Begrüßung
17:40 Stephan Porombka im Gespräch mit Torsten Meyer und Gila Kolb
18:15 Kurzvorstellungen von und mit den Autor_innen: Bündnis kritischer Kulturpraktiker_innen, Barbara Campaner, Lennart Krauss, Karl-Josef Pazzini, Kathrin Sohn, Stefan Wilke
19:00 Gespräche in Kleingruppen mit den Autor_innen
19:30 Nora Sternfeld: „Die Vermittlung, die sich nicht erübrigt. Radikaldemokratische Bildung nach der Krise der Repräsentation“, Vortrag und Diskussion. Moderation: Nanna Lüth
Zum Flyer

Tagung: Bildung vor Bildern 17.-19. September

nachbild[    ]vorbildern
Die Tagung findet anlässlich der Emeritierung von Prof. Dr. Karl-Josef Pazzini, 17. bis 19. September 2015 im Warburg-Haus Hamburg statt.
“Die Tagung soll dazu dienen, gemeinsam über die theoretische Ausrichtung des Zusammenhangs von Kunst und Pädagogik nachzudenken. Wir wünschen uns, dass daraus eine Debatte entsteht über das, was die Beitragenden an ihren jeweiligen Plätzen für bedeutsam, festgefahren, unlösbar halten – auch wenn/weil/obwohl/indem sie sich auf von Karl-Josef Pazzini Formuliertes beziehen.” von Torsten MeyerAndrea SabischOle Wollberg und Manuel Zahn

Mit: Joana FariaSusanne GottlobJohannes HedingerSilvia HenkeNotburga KarlEvelyn MayKeike MendtTorsten MeyerKarl-Josef PazziniRahel PuffertAndrea SabischUlrich SchötkerEva SturmUte VorkoeperTanja WetzelOle WollbergGereon WulftangeManuel ZahnJulia Ziegenbein

Vortrag: Wozu Zeichnen lernen? @Kunsthalle Delmenhorst.

Bildschirmfoto 2015-09-06 um 09.03.18

Google – Suche: “Zeichnen ist” am 1. September 2015.

Sonntag, 6. September um 14 Uhr, Kunsthalle Delmenhorst
Wozu Zeichnen lernen? Über die Aktualität der Zeichnung in Kunst und Schule
Vortrag von Gila Kolb, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut für Kunstwissenschaft – Filmwissenschaft – Kunstpädagogik der Universität Bremen.

“Zeichnen spielt bei der Vermittlung von kulturellen Praxen und damit auch im Kunstunterricht eine große Rolle. Obwohl das Fortbestehen des Zeichnens gekennzeichnet ist von medialen Veränderungen, dient die Zeichnung doch weiterhin als primäres Werkzeug für die Sichtbarmachung von Unbekanntem sowie der Klärung von bereits Vorhandenem. Aus der Perspektive der Kunstpädagogik ergeben sich hierbei unter anderem diese Fragen: Wie wird Zeichnen gelehrt und erlernt, wie wird es praktiziert und was wird mit Zeichnungen in jeweils unterschiedlichen Kontexten kommuniziert? Der Vortrag ist all denen gewidmet, die glauben, dass sie „nicht zeichnen“ können oder konnten.”

Der Vortrag findet im Rahmen eines bunten Programms am Finissage-Tag der Ausstellung „Condition Report“ statt: http://www.delmenhorst.de/aktuelles/presse/150831-galerie-condition-report-finissage-mittwochs_52682.php.

Luftgitarrenkunstpädagogik: Ein Manifest.

Luftgitarrenkunstpädagogik

Manifest der Luftgitarrenkunstpädagogik. Layout: Gila Kolb

Im Seminar “Luftgitarrenkunstpädagogik. Positionen der Kunstpädagogik zwischen Kunst, Bild und Popkulturan der Universität zu Köln, Institut für Kunst & Kunsttheorie im Sommersemester 2015 entstand ein Manifest. Inhalt des Seminars war die Frage: Was hat Luftgitarrespielen mit Kunstpädagogik zu tun? Die Metapher des Luftgitarrespielens wird gerne dann benutzt, wenn der Vorwurf im Raum steht, Inhalte aus der Luft zu greifen, nicht gehaltvoll zu sein oder schlichtweg etwas zu imitieren, ohne dabei selbst „etwas“ (in diesem Falle: Töne) zu erzeugen.
Ist das so? Oder ist das Phänomen “Luftgiarrespielen” nicht vielmehr eines, das exemplarisch eine ernsthafte Orientierung am Jetzt (Meyer, 2013) aufzeigen kann? Sarina Abram, Jenny Bejm, Emma Bensel, Mona Dasbach, Sarah Kalisch, Katharina Loh, Luise Menne, Sandra Schwamborn, Jakob Sponholz, Samantha Piechaczek und Gino Ula haben so darauf geantwortet.

Das Manifest erscheint zudem in: Marr, Stefanie (Hrsg.) (2015). Tischgesellschaft (vorr. Titel),Athena Verlag.

„We love Museums. Do Museums love us back?”* – Kunstunterricht in musealen Situationen

(*The pinky show, 2008)
Schule und Museum sind jeweils Institutionen mit einem „Bildungsauftrag“. Was geschieht eigentlich, wenn „der Kunstunterricht“ im Museum stattfindet? Was macht die Schule mit und in einem Ausstellungsraum? Welche Handlungsräume ermöglichen oder verunmöglicht das Zusammentreffen beider Institutionen? Ein Seminar an der Universität zu Köln, Institut für Kunst & Kunsttheorie im Sommersemester 2013. 

Continue reading