Category Archives: collaborative

International Urban Swimming Pre-Conference

Öffentliche Freibäder sie sind Orte der Freizeit, der körperlichen Ertüchtigung und der sozialen Interaktion. Menschen unterschiedlicher Kulturen, Auffassungen, ökonomischer Hintergründe, Geschlechter und Altersgruppen treffen aufeinander und kommen im selben Becken zum Schwimmen zusammen. Obwohl das Konzept eines öffentlichen Freibades auf den ersten Blick ganz einfach erscheint, handelt es sich vielmehr um mehrschichtige und komplexe öffentliche Infrastrukturen. Am Schwimmbad bekommen Fragen des öffentlichen Raumes und der Beteiligung eine starke Anschaulichkeit. Einige der mit dem Schwimmen in öffentlichen, urbanen Badeorten und Urban Outdoor Swimming verbundenen Fragen sollen in einer 1st International Pool Conference 2018 zwischen Kunst, Politik und Architektur erörtert werden. Um Fragen, Akteure und Themen zu erarbeiten, kommen verschiedene Freibad-Initiativen im Freibbad Wilhelmshöhe in Kassel zusammen, um in Lehrveranstaltungen und Diskussionen der Öffentlichkeit des Schwimmens in der urbanen Umgebung nachzugehen. Eingeladen sind alle mit berechtigtem/unberechtigtem Interesse an Fragen des gemeinsamen Handelns und Hoffnung in das kritische, (gesellschaftliche) Potential des öffentlichen, urbanen Schwimmens.

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Netzwerkwoche: We, the Art Workers or: how to start a microrevolution?, 6.-9. Juni 2017

Vom 6. bis 9. Juni 2017 findet an der HKB Bern das Netzwerkmodul für Studierende der Masterstudiengänge Art Education statt. Intention der Veranstaltung ist es, sich hochschulübergreifend zu vernetzen und sich über aktuelle Fragen und Bedingungen der Kunstvermittlung auszutauschen. Dazu gehören Theorie und Praxis, Formate und Inhalte genauso wie aktuelle Arbeitsbedingungen von Kunstvermittler_innen. 2017 lautet das Thema der Netzwerkwoche: We the art workers or: How to start a microrevolution?

Der Titel ist gleichermaßen Frage und Statement: Inwieweit hat sich im Feld der Kunstvermittlung der von verschiedenen Stellen geforderte Paradigmenwechsel von der Reproduktion zur Produktion von Wissen niedergeschlagen? Ist Kunstvermittlung Arbeit? Wer sind „wir“, welche Strategien verfolgen „wir“, und wie können „wir“ uns organisieren? Was meint eigentlich: Kunstvermttlung? Welchen Bedingungen unterliegt sie? Wessen Kunstvermittlung ist es? Was wird wem vermittelt? Welche Ziele werden und wurden von VermittlerInnen und von Institutionen verfolgt und warum?

Vor diesem Hintergrund eröffnet die diesjährige Netzwerkwoche einen Dialog, um die Potenziale der Kunstvermittlung für die Unterrichtspraxis an Schule und Museum herauszuarbeiten. Unterschiedliche Formate, um diese Fragen multiperspektivisch zu bearbeiten, werden vorgeschlagen und erprobt: Am Dienstag beginnt das Netzwerkmodul mit vier Workshopgruppen (Helena Björk, Danja Erni & Jun.-Prof. Dr. Nanna Lüth, Dr. Annika Hossain, Konstanze Schütze). The Art Educator’s Talk LIVE am Dienstag Abend (eröffnet ein Forum, um grundlegende Fragestellungen der Kunstvermittlung miteinander zu diskutieren. Diese Diskussionen werden am Mittwochnachmittag beim Art Educator’s Tea fortgesetzt, der Raum für selbstorganisierten Austausch bietet. Am Mittwochabend vertieft der Vortrag des Forschungsmittwochs von Prof. Dr. María Acaso die Diskussion, unter anderem mit der Figur der „microrevolutions“, die KunstvermittlerInnen in ihrem täglichen Handeln produzieren können. Nach einem Workshoptag am Donnerstag führt der Freitag die unterschiedlichen Perspektiven in einer Manifesto Session zusammen.
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The Art Educator’s Talk –LIVE #1 (analog set), May 3rd, Kassel

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The Art Educator’s Talk – LIVE #1 (analog set)
Tokonoma, Tuesday May 3rd 8pm // Frankfurter Straße 58, 34117 Kassel
How would you describe your understanding of art education? In which context are you working as an art educator? Why mediate (contemporary) art? How important is art education and mediation for a museum / an institution? How do you cow conceive a public program for a biennial?
These are only a few questions we’d like to discuss with María Acaso (Pédagogias Invisibles, Madrid), Konstanze Schütze (agency art education, store contemporary, Berlin & Dresden), Jordi Ferreiro (MACBA Barcelona) and Gila Kolb (The Art Educator’s Talk) and maybe some special guests. The Art Educator’s Talk is a trilingual blog on art education. With this live-talk, we would like to address art educators who are looking for inspiration and exchange between colleagues, students who are interested in getting more information about the profession of an art lecturer, artists and curators who want to learn more about mediating art, academics and  YOU.
The talk will be held in english language.
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Save the Date: MethodeMandy @Leuphana, 11.04.2016

DruckMethode Mandy: Was ist aktuelle Kunstpädagogik?
Ein Workshop am Institut für Kunst, Musik und ihre Vermittlung (IKMV) der Leuphana Universität Lüneburg am Montag, 11. April 2016, 10-12 Uhr, mit Kristin Klein und Annemarie Hahn, Raum C16.110.
Wenn Veränderungen von Schule aus ihren Anfang nehmen sollen, dann müsste Methode Mandy als Toolbox konzipiert werden, mit deren Hilfe Neues und Marginalisiertes immer wieder zum Thema gemacht, Inhalte und Vorgehensweisen fortwährend neu verhandelt und Aktualisierungen so beständig Eingang in den Unterricht finden können. Fragen wie die folgenden könnten für ein solches Vorgehen als tools oder cues dienen: Wie lassen sich im schulischen Kontext Interessen und Fähigkeiten der SchülerInnen offenlegen, ohne die gängigen und von extern gesetzten kanonisierten Stan- dards und Kompetenzen zu reproduzieren? Wie können implizites Wissen und Können sichtbar gemacht werden? Welche Zumutungen bringt Methode Mandy für Lehrende, für SchülerInnen und für die institutionali- sierte Bildung? Wie kann das Wissen um das „andere“, vorhandene oder gewünschte Können sich als dauerhafte Variable in die Institution Schule einschreiben? Was bedeutet es, wenn man von der Idee ausgeht, dass Schule sich wechselseitig zu gesellschaftlichen Veränderungen immer wieder aktualisieren und erneuern kann?
Methode Mandy möchte einen Raum des freien Programmierens von Handlungen und Kommunikation, von Können, von Wissen und von möglichen zukünftigen Gegenwarten eröffnen.
(Hahn, Hausmann, Laabs, Klein, Kolb & Schütze in What’s Next? Art Education, Kopaed Verlag 2015, S. 117)

 

The Art Educator’s Talk

Bildschirmfoto 2016-08-05 um 21.10.04The Art Educator’s Talk ist ein dreisprachiges Interviewprojekt mit KunstvermittlerInnen, KunstlehrerInnen, KuratorInnen. Ziel ist es, verschiedensten Konzeptionen von Kunstvermittlung ein Forum zu geben. What does s/he say?
In dieser Ausgabe: Maria Acaso (Madrid), die in Spanien und Lateinamerika schon seit einiger Zeit für eine “rEDUvolution” argumentiert, Kathrin Sohn (Berlin), arbeitende Kunstlehrerin und Künstlerin, Helena Björk (Helsinki), die derzeit als Kuratorin und Kunstlehrerin in der SekI & Sek II arbeitet, Daniel Neugebauer (Eindhoven), Leiter der Abteilung für Marketing, Vermitan der Galerie für Zeitgenössische Kunst (GfZK), Wiebke Trunk (Oldenburg), Künstlerin und Kunstvermittlerin, Britta Petersen (Bremen), Kunstvermittlerin und Kunstwissenschaftlerin (Universität Bremen). http://arteducatorstalk.net; Konzept & Redaktion: Gila Kolb & Cynthia Krell; blogwork: Wolfgang Jung

The notion of a shift: e.g. Madrid. 4: María Acaso

IMG_9907María Acasos “La educatión artística no son manualidades. Nuevas prácticas en la enseñanza de las artes y la cultura visual.” (2009/2014) is not yet available in english. I thought I’d give a small insight – for those who do not read spanish, might geht an idea of it. It is demanding for me to write about a spanish publication in english. Sorry for every misreading/miswriting in advance. A text by María Acaso on artEducation in english  is published in “What’s next? Art Education“. And here´s an interview on “The Art Educator’s Talk”  in German & Spanish. María Acaso is currently working at the Universidad Complutense de Madrid, she is part of the group pedagogías invisibles (amongst many other things); here you find more about her work.
Now, let´s read:
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The notion of a shift: e.g. Madrid. 2: sharing

When art educators meet and discuss, sharing is an important part: Which books had you been reading recently? Whose projects, which ideas do you like/dislike?
Maria Acaso and I prepared for “PDF- und encuentro” some book titles we both found important for our work and the idea of a change. These are the titles:12316311_1252315024795204_2366142768579930190_n

*Contradecirse una misma. Museos y mediación educativa crítica. Experiencias desde las educadoras de la documenta 12. (Anahí Macaroff / Alejandro Cevallos (Eds.)), 2015. (In english)
The fellow reader #1: On Boycott, Censorship and Educational Practices. (Renata Cervetto, de Appel arts centre), 2015
Curating and the Educational Turn. (Paul O’Neill / Mick Wilson (Eds.), de Appel arts centre & Open editions, 2010.
Education. (Felicity Allen, Editor) Whitechapel: Documents of Contemporary Art, 2011.

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The notion of a shift, e.g. Madrid. Vol.1: ni arte, ni educatión

IMG_9683Last week, I had the chance to talk about “What´s Next? Art Education”, together with Torsten Meyer within the lecture series “PDF – un encuentro” by Maria Acaso. The program is part of an exhibition titled “ni arte, ni education” (Oct 30th – January 10th). We had an evening talking about the shift in art education, which is happening NOW. (Some tweets about the encuentro here)

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Exhibition “ni arte, ni educatión”

nini cabecera rrssOctober 30th, an exhibition with the title “ni arte, ni educatión” (neither art, nor education) will open its doors at Matadero, Madrid. The exhibition proposes different activities: it is about research,  the city, diversitydisobeying…it´s a contact zone between the two discourses: Art and education. It is incited by the collectives “pédagogicas invisibles” and “Grupo de pensamiento de Educación Disruptiva de Matadero Madrid (GED)“.There will be 21 projects realized in difference forms. If you happen to be in Madrid between October 30th 2015 and January 30th 2016: It´s a recommendation!
Torsten Meyer and me are going to have a talk there (PDF) with Maria Acaso on What´s Next? Art Education, december 11th, 7 pm.

Luis Camnitzer on “ni arte, ni educatión”:
” “Ni arte ni educación”, por lo tanto, no es aquí una declaración nihilista que proponga un desierto cultural unificado por la ignorancia. Es, en cambio, una declaración crítica del uso de ambas palabras pero que no niega ni una ni otra. Es una frase que denuncia la separación disciplinaria que obliga a fragmentar el conocimiento. Es una crítica que nos propone un desafío para que nos pongamos a generar sistemas de órdenes creativos y a hacerlo creativamente. Es una declaración que busca una palabra que todavía no existe. O, en su lugar, que trata de recargar y unificar las palabras ya conocidas y por ahora muertas por el mal uso. Es una frase que quiere facilitar la liberación de los individuos en tal forma que dentro de su individualidad se puedan definir como una unidad pensante y sensible, pero dentro del contexto del bien colectivo.”

http://www.niartenieducacion.com

Expanding thought-collectives: Some conference thoughts

This weekend (17.07. – 18.07.2015), a conference on documenta exhibitions (1997-2017) took place in Kassel. Here are some notes from the conference. The conference was part of the documenta 60 years festivity program. Five documenta Exhibitions were partially presented and discussed. Each documenta had about 3 hours with their curator (Catrine David (d1), Okwui Enwezor (d11), Roger Buergel & Ruth Noack (d12), Carolyn Christov-Bakargiev (d13) and Adam Szymcyck (d14, upcoming)).
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