Category Archives: Kunstpädagogik

Features, Kunsthalle Bern


Mit den Features startet die Kunsthalle Bern eine neue Vermittlungsreihe. Kunstvermittler:innen sind für ein halbes Jahr in der Kunsthalle zu Gast und reagieren von ihrem Kontext aus auf die ausgestellte Kunst oder die Kunsthalle Bern als Ort und Institution. Es entsteht ein Austausch, der Verschiebungen, Erweiterungen und Öffnungen ermöglicht. Für das erste Feature wurde ich eingeladen und realisiere einen The Art Educator’s Talk LIVE gemeinsam mit Carol Baumgartner, Beate FlorenzAnnemarie Hahn und … Dir? Das Gespräch dreht sich um das Zeigen und Produzieren von Kitsch und Klischees in der Kunstvermittlung und fragt: Sind Ergebnisse gestalterischen Handelns im Kontext der Kunstvermittlung, die von Prozessskizzen bis hin zu angeleiteten Produkten reichen, Kitsch, Handwerk oder “Kühlschrankkunst”?
Das Gespräch ist öffentlich und kostenlos.

Talkreihen im Herbst

Das Herbst- oder Wintersemester hat begonnen und da sind mindestens zwei kunstpädagogische Online-Talkreihen gestartet: “ART/EDUCATION/MEDIATION #Teilhabe #Partizipation #Kollaboration” ist eine von Nicola Dicke und Kerstin Hallmann an der Universität Osnabrück konzipierte Talkreihe. “#DIDAKTIK Artikulationen, Algorithmen, Infrastrukturen und Social Media in der kritischen Kunstvermittlung in digitalen Zeiten” geht in die zweite Runde und vom Fachbereich Kunst und Bildung am Institut für das künstlerische Lehramt der Akademie der bildenden Künste Wien und dem Studiengang Art Education an der Hochschule der Künste Bern organisiert. Du weißt auch von einer Talkreihe? Ergänze gerne in den Kommentaren. 

Out Now: Post-Digital, Post-Internet Art and Education

Der Band Post-Digital, Post-Internet Art and Education The Future is All-Over ist online erschienen. Juuso Tervo, Kevin Tavin und ich haben das Buch herausgegeben. Das Buch ist, dank der Aalto University und der HKB, Open Access – Ihr könnte es einfach auf der Seite herunterladen. 

Autor*innen sind: Kristin Klein, Robert W. Sweeny, jan jagodzinski, Konstanze Schütze, Aaron Knochel, Nora Sternfeld & Grégoire Rousseau, Torsten Meyer, Paula Kommoss, Gila Kolb, Manuel Zahn, Helena Schmidt, Annemarie Hahn, Timothy J. Smith, Jan G. Grünwald, Tomi Slotte Dufva und Helena Björk.

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Talk: Zeichnen Können Verlernen – Aktualisierung zu einem Paradigma des Kunstunterrichts // 7.7.21

Zeichnen und Können sind zwei Paradigmen des Kunstunterrichts. Aber geht es im Kunstunterricht “nur” ums Zeichnenkönnen? Warum ist das Zeichnen überhaupt so wichtig für den Kunstunterricht – und ist es das auch noch für die Gegenwart? Was bedeutet es, nicht dermaßen Zeichnen zu lehren? Anhand des Zeichnens, Könnens und Verlernens wird in diesem Vortrag eine kunstpädagogische Position entfaltet, die sich zwischen dem Gründungsmedium des Kunstunterrichts, Memes, aktuellen Bedingungen und weiteren, aufgeworfenen Fragen bewegt. Ein Online – Talk im Rahmen der monthly lectures, Kunstpädagogische Positionen, Institut für Kunst & Kunsttheorie, Universität zu Köln.

 

How to art meme..

 Aus einer Workshopserie mit Helena Schmidt ist dieser Textbeitrag für MYOW – Workbook Arts Education entstanden. Dabei geht es um das Bildphänomen der sogenannten Art-Memes und den Umgang mit ihnen. Innerhalb des Aufgabenformats können Teilnehmende lernen, sich des (ästhetischen) Formats des Memes zu bedienen und ihren alltäglichen Bildgebrauch zu reflektieren. Dabei sind Vertiefungen in die Kunstgeschichte sowie fächerübergreifende Verbindungen zu Bild-Text-Relationen oder politischer Bildung sehr erwünscht… mehr dazu hier: http://myow.org/meme-myself-and-i/ 

Netzwerkwoche “Digitale Didaktik”

Die Netzwerkwoche für das Frühjahr im Studiengang MA Art Education an der HKB Bern ist da! Die Netzwerkwoche findet im Semester verteilt und mit der Vortragsreihe #DIDAKTIK Artikulationen, Algorithmen, Infrastrukturen und Social Media in der kritischen Kunstvermittlung in digitalen Zeiten statt. Die Workshops zum digitalem Handeln in Unterrichtsbeispielen Erproben (#1), Smartphone-Fotografie für den BG-Unterricht erschließen (#2), zur epistemischen Ungerechtigkeit in der digitalen Kunstvermittlung (#3), didaktischem Denken digital für Schule und Museum (#4), die Grenzen von kollaborativen Online-Tools hacken und künstlerisch ausloten (#5) oder den Mythos Partizipation “für alle” beim Thema Bildungsgerechtigkeit und Digitalität (#6) von und mit Sara Gysin, Marlies-Aryani Rüegg, Jelena Toopeekoff, Christina Inthoff, Nora Ryser, Aldir Polymeris, Annemarie Hahn. Konzept & Organisation: Gila Kolb und Maren Polte. 

Neu erschienen

Auf zwei Neuerscheinungen möchte ich heute hinweisen:
1) Bereits im November erschien der re-launch des SFKP e Journals Art Education Research in einer Doppelnummer 16/17, an dem ich sowohl in der Arbeitsgruppe der Herausgeber*innen (des e Journals) als auch im Redaktionsteam (Nr. 16) mitgewirkt habe.
Mein Beitrag Ephemere Praktiken. Das Forschungsprojekt „The Art Educator’s Walk“ (2017-18) zeigt dabei Streifzüge in die auf der documenta 14 erhobenen Daten  und den Kontext der Erhebung wie die documenta 14- Kunstvermittlung und das Verlernen in der Ausgabe #16 Forschung im Feld Kunstpädagogik/ Kunstvermittlung – in der Schweiz und zur Zeit.
Das Interview mit Ruth Kunz Über das Forschen in der Kunstpädagogik zur Zeit gibt einen Blick auf Bedingungen und kunstpädagogischen Forschens nicht nur in der Schweiz. Und Hannah Horst hat drei Fragen von Beate Florenz und mir zum Forschen und Kunst vermitteln beantwortet. 

2) Just und druckfrisch eingetroffen ist: Jane Eschment/Hannah Neumann/Aurora Rodonò/Torsten Meyer (Hg.): Arts Education in Transition, Kunst Medien Bildung 5 (kopaed Verlag). Darin haben Konstanze Schütze und ich über “Post Internet Art Education als kunstpädagogisches Handlungsfeld” geschrieben. 

Viel Spaß beim Lesen! 

CfP: Zur Zeit. Kunstpädagogische Forschung in der Schweiz.

Die erste Ausgabe des e-Journals der Schweizerischen Fachgesellschaft für Kunstpädagogik SFKP/SSPA lädt ein zu einer Auslegeordnung kunstpädagogischer Forschung in der Schweiz. Gefragt sind Projektskizzen aktueller Vorhaben, laufende sowie kürzlich abgeschlossene Projekte. Die SFKP/SSPA möchte mit dieser Ausgabe des e-Journals sichtbar werden lassen, welche Fragen, Arbeitsweisen, Methoden und Haltungen derzeit in Verhandlung stehen.

Einreichfrist Abstract: 01. Mai 2019.
Die Entscheidung über die Veröffentlichung der Beiträge auf Basis der eingereichten Abstracts wird bis zum 15. Mai 2019 mitgeteilt. Einreichfrist der Beiträge von 15.000 – 25.000 Zeichen sowie wenn gewünscht von zusätzlichem Material (z.B. Fotografien, Filmstills, Filme, GIFs) ist der 01. August 2019.
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