Volkswagen Group Fellowship 2027/28 – ein Stipendium der Volkswagen Group und der Städtischen Galerie im Schloss Wolfsburg zur Förderung von Kunstvermittler*innen. Es bietet Kunstvermittler*innen die Möglichkeit, innovative Methoden und Formen der Kunstvermittlung und -pädagogik zu entwickeln, zu erforschen und die daraus entstandenen Erkenntnisse für den kunstpädagogischen Diskurs zur Verfügung zu stellen. Das Stipendium richtet sich an Absolvent*innen der Fachrichtung Kunstpädagogik mit maximal fünf Jahren Berufserfahrung. Daneben können sich Vermittler*innen fachverwandter Richtungen oder Künstler*innen bewerben. Der Förderungszeitraum beträgt 12 Monate und den Stipendiat*innen stehen monatlich 1500,- Euro zur Verfügung. Es besteht keine Residenzpflicht. Das Stipendium beginnt am 1. Mai 2027 und endet am 30. April 2028. Bewerbungsfrist: 18.01.2027
Podcast: Geschichte(n) der Kunstpädagogik
Die Podcast-Vorlesung von Nora Sternfeld und Gila Kolb geht der Geschichte der Kunstpädagogik von der Reformpädagogik am Beginn des 20. bis zu forschenden Untersuchungen in den ersten Jahrzehnten des 21. Jahrhunderts nach. In 12 Episoden diskutieren Gila Kolb und Nora Sternfeld theoretische Grundlagen und historische Entwicklungen kunstpädagogischer Strömungen und Ansätze. Sie gehen von ausgewählten Positionen und Texten aus, nicht ohne dabei zu fragen, wie die Fachgeschichte und ihr Kanon bisher reflektiert wurden und welche kritischen Auseinandersetzungen noch wenig Raum in der Historisierung gefunden haben. Im Gespräch erzählen die beiden, was als Kanon gilt, reflektieren Lücken, Brüche und Widersprüche, befragen die Geschichtsschreibung und wollen sie auch „nicht einfach weitererzählen lernen“ – sie also durchbrechen und erweitern und dies selbst als Teil der kunstpädagogischen Praxis verstehen.
Vermittlung ver*antworten

Credit: Kevin Ernst, 2026
Ver*antworten ist der Titel für ein über mehrere Hochschulstandorte vernetztes und vernetzendes Seminar, in dem sich Studierende und Lehrende aus Braunschweig, Bremen, Dresden, Koblenz und Stuttgart über Fragen, Anliegen und Praktiken austauschen, diese gemeinsam experimentell erproben, reflektieren und weiterdenken. Wie wird ein Raum eröffnet, in dem Studierenden und Lehrende ein gegenseitiges Fragen, Zuhören und Ver*Antworten praktizieren? Und was können wir über unsere kunstpädagogische oder -vermittelnde Praxis und deren jeweilige Situierung erfahren? Continue reading
Hello, Universität Bremen!
👋 Nach knapp 5 Jahren an der Pädagogischen Hochschule Schwyz bin ich seit Mai 2026 Professorin für Kunstpädagogik und Kunstdidaktik an der Universität Bremen und an der Pädagogischen Hochschule Schwyz für die Laufzeit des SNF Projektes «Building together: Baukultur from the perspective of children and young people» affiliiert. Ich freue mich über diese Möglichkeiten des Übergangs – und auf die neue Tätigkeit am Institut für Kunstwissenschaft – Filmwissenschaft – Kunstpädagogik (IKFK) der Universität Bremen.
Workshop: Zeichnen können
Mittwoch 04.03. von 17-18 Uhr Online: Zeichnen können. Workshop zur Herausgabe Themenausgabe von Kunst+Unterricht zu Momenten des Könnens und Nicht-Könnens beim Zeichnen im Kunstunterricht, gemeinsam mit Lea Weniger. Den Satz „Ich kann nicht zeichnen“ (Stöckli, 2016, S. 31) hat vermutlich jede Kunstlehrperson schon einmal gehört. Continue reading
Erschienen: Die Baukulturexpert:innen von morgen. Eine Handreichung zum nachhaltigen Umgang mit lokaler Baukultur

Was ist Baukulturelle Bildung? Für wen ist sie relevant? Wer kennt sich damit aus? Wie kann sie in der Schule umgesetzt werden? Was ist uns an unserem Ort – heute und morgen – wichtig? Wie würden wir bauen, was uns wichtig ist, und wie würden wir in der Zukunft bauen? Diese und andere Fragen bearbeitet die Neuerscheinung: Die Baukulturexpert:innen von morgen. Eine Handreichung zum nachhaltigen Umgang mit lokaler Baukultur für den Zyklus 2 von Lea Weniger, Rachel Holenweg und mir. Die Handreichung inklusive umfangreicher Arbeitsmaterialien wurde durch das Bundesamt für Kultur (BAK) und éducation21 gefördert und ist in Kürze auf éducation21 als Open Educational Resource (OER) sowie hier verfügbar. Mit einem partizipativen didaktischen Konzept, künstlerisch-kartografischen und raumerforschenden Methoden können sich Schüler:innen und Lehrpersonen mit der Baukultur am eigenen Wohnort auseinandersetzen. Ausgangspunkt ist der Ort, an dem die Schüler:innen leben, sei es die Gemeinde oder das Quartier. Den Unterricht in 10 Blöcken und umfangreiches Arbeitsmaterial inklusive Lehrplanbezüge findest Du hier. Die Handreichung wird am 07.05. im Rahmen einer Ausstellung an der PHSZ präsentiert. Am Projekt mitgearbeitet haben Mirko Winkel, Barbara Windholz, Monika Twerenbold, die Klasse 3C im Schulhaus Felsenburgmatte in Pfäffikon & Lucie Gremaud.
Volkswagen Group Fellowship 2025 an der Städtischen Galerie Wolfsburg.
Die Städtische Galerie im Schloss Wolfsburg und die Volkswagen Group schreiben zum siebten Mal ein Stipendium für Kunstvermittlerinnen aus. Mit der Volkswagen Group Fellowship werden Kunstvermittlerinnen sowie innovative Ansätze für die Vermittlung zeitgenössischer Kunst gefördert. Das Stipendium wird für jeweils ein Jahr vergeben, und das Format ist speziell für die Städtische Galerie im Schloss Wolfsburg ausgelegt.Was kann die Kunstvermittlung zu dringenden Fragen der Gegenwart beitragen? Welchen nachhaltigen Umgang bedingt der Bildungsauftrag eines Ausstellungshauses? Welcher Frage möchten Sie innerhalb eines Jahres nachgehen? Das Stipendium ermöglicht es, im Rahmen eines Jahres, ein Thema in Theorie und Praxis frei zu denken, zu erforschen, zu erproben und zu reflektieren. Das von der Volkswagen Group unterstützte Stipendienprogramm fördert insbesondere experimentelle Formate der Kunstvermittlung in Anbindung an das Museum für zeitgenössische Kunst im Schloss Wolfsburg. Bewerbungsfrist: 15.01.2025
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Von Wahrnehmung und Vorstellungsbildung. Etappen kunstpädagogischen Wirkens. Symposion zu Ehren von Edith Glaser-Henzer.
Samstag, 1. Februar 2025, 10:00-15:00
Seit den 1970er-Jahren hat Edith Glaser-Henzer die Entwicklung der Kunstpädagogik in der Schweiz aufmerksam verfolgt, vernetzt und mit ihrer fachdidaktischen Lehre, ihrer Forschung sowie ihrem fachpolitischen Engagement entscheidend geprägt. Ihr professionelles Engagement und Wirken wollen wir anlässlich ihres 80. Geburtstages würdigen – mit einem Vortrag von Edith, zahlreichen Beiträgen von Weggefährt:innen und einem fulminanten Kuchenbuffet. 🍰 Konzeption und Organisation: Monica Bazzigher-Weder, Beate Florenz, Gila Kolb, Claudia Niederberger und Anna Schürch für die SGL, Arbeitsgruppe Kunst und Bild sowie die Schweizerische Fachgesellschaft für Kunstpädagogik SFKP.
Zum Programm. Zur Anmeldung bis zum 20.12.24 geht’s hier: https://forms.gle/W97mjp9NsNyHznnAA
Neu erschienen: Zeichnen können
Zeichnen können Ein Paradgima der Kunstpädagogik ist im kopaed Verlag 2024 erschienen und wird am 28. Mai 2024 in der Wartenau Assemblies, Art Education an der HfbK Hamburg präsentiert. Klappentext: Zeichnen ist das Gründungsmedium des Kunstunterrichts. Geht es im Kunstunterricht „nur“ darum, Zeichnen zu können? Ist es für die Gegenwart relevant, Zeichnen zu können? Was bedeutet es, zeitgemäß Zeichnen zu lehren? In dieser Publikation werden Perspektiven von Schüler*innen auf das Zeichnen gezeigt, mit Konzeptionen des Könnens verknüpft und in der Gegenwart positioniert. Anhand des Zeichnens, des Könnens und des Verlernens wird eine kunstpädagogische Position entfaltet, die sich zwischen aktuellen Bedingungen, künstlerischen Positionen sowie Perspektiven von zeichnenden Lernenden aufspannt. Continue reading
Now online: Art Mediation between Attitude and Responsibility.
“Art Mediation between Attitude and Responsibility. The Volkswagen Group Fellowship for Art Mediation at the Städtische Galerie Wolfsburg“, is edited by Susanne Pfleger, Gila Kolb und Konstanze Schütze. This publication documents the Volkswagen Group Fellowship for Art Mediation at the Städtische Galerie Wolfsburg from 2017 to 2020. The goal of the ongoing one-year fellow- ship is to give art mediators on the verge of starting their careers the opportunity to pursue their inquiring questions and innovative ideas in a research-based manner at a renowned institution. It explicitly promotes experimental formats of mediation and research in order to test, reflect and describe innovative methods in art mediation. In addition to describing and reflecting on the individual projects, the publication offers handouts and analyses on current questions of art mediation around the topics of „care and responsibility,“ „knowledge and epistemic injustice,“ „dealing with hierarchies,“ and „conditions of digitality.“
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