Mittwoch 04.03. von 17-18 Uhr Online: Zeichnen können. Workshop zur Herausgabe Themenausgabe von Kunst+Unterricht zu Momenten des Könnens und Nicht-Könnens beim Zeichnen im Kunstunterricht, gemeinsam mit Lea Weniger. Den Satz „Ich kann nicht zeichnen“ (Stöckli, 2016, S. 31) hat vermutlich jede Kunstlehrperson schon einmal gehört. Oftmals ist die Unzufriedenheit mit den eigenen zeichnerischen Produkten in der Pubertät ein Grund, warum Jugendliche das Zeichnen ganz aufgeben. Heute stellt sich die Frage nach dem Zeichnen Können in der Kunstpädagogik vor dem Hintergrund gegenwärtiger, auch digitaler Lebenswelten neu: Einerseits ist das Zeichnen eine Grundlage des real existierenden Kunstunterrichts, schon aufgrund der einfachen Verfügbarkeit der Materialien, und ist eine grundlegende Kulturtechnik. Andererseits: Wie kann vor dem Hintergrund immer weiter gekürzter Stundentafeln und der Entgrenzung der Künste und ihrer Techniken das Zeichnen vermittelt werden?
Ein „Nicht-Zeichnen-Können“ aus der Perspektive künstlerischer Prozesse gedacht, kann zu einem wertvollen Moment werden, der sich vor allem in transversalen Kompetenzen wie etwa Lernstrategien, Umgang mit Fehlern, Motivation, kritisches Denken und visuelle Kommunikationsfähigkeit abbildet (Karlen et al., 2022). Die geplante Themenausgabe fragt nach Momenten des Könnens und Nicht-Könnens beim Zeichnen im Kunstunterricht. Anmeldung via Kunst+Unterricht: redaktion.ku@friedrich-verlag.de
Workshop: Zeichnen können
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